Plötzlich allein

„Mit 21 heiratete sie, zog zwei Töchter groß. Jetzt ist sie 52 Jahre alt. Die Kinder sind aus dem Haus, der Mann verließ sie. Von der schweren Aufgabe, sich in der Mitte des Lebens selbst neu zu finden.“ Dies ist die Überschrift eines Artikels im Tagesspiegel. Mit diesem Problem haben viele Frauen ihre Erfahrungen. Jede auf ihre Art.

Mütter sind vielen Belastungen ausgesetzt. Die Medien, der Mainstream, die Meinung der Eltern/Schwiegereltern, die Ratschläge der Bekannten und Freunde; all das bilden die Grundlage für das Weltbild der Mutter; so soll ich sein; so will ich sein. Allen Anforderungen entsprechen und alles richtig machen. Da bleibt keine Zeit mehr für die eigenen Bedürfnisse.

Ganz klar: es ist nicht einfach, hier den Durchblick zu behalten und die richtigen Weichen zu stellen. An erster Stelle muss stehen, dass die Frau und Mutter sich in ihrer Rolle wohl fühlt und ihre Bedürfnisse lebt. Einfacher gesagt als getan. Wenn jedoch die Unzufriedenheit sich langsam einschleicht, dann muss gehandelt werden. Das heißt dann aber nicht, „…ihr andern sollt und müsst…“, damit ich wieder ins Lot komme. Vielmehr sind Veränderungen in meiner Sicht der Dinge und in meinen Handlungen angesagt. Den Partner ändern zu wollen ist der falsche Weg. Es ist klar, es ist nicht einfach. Wenn der Partner sich zurückzieht oder eine neue Liebe sucht/findet oder ein Burn-out um die Ecke schaut, dann ist etwas verkehrt gelaufen

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